Veranstaltung

Qualmende Köpfe, wenig Schlaf und tolle Ideen

Hackathon "Enhance your student life"

Zwei Tage geprägt von übermäßigem Redbull Konsum, qualmenden Köpfen und außergewöhnlichen Ideen – getreu dem Motto „Enhance your student life“ bewiesen junge Nachwuchsprogrammierer ihr Können beim Hackathon in Dresden.

Der namenhafte Veranstalter Microsoft organisierte mit einigen Partnerfirmen (u.a. der Robotron Datenbank-Software GmbH, welche die Location und meisten Betreuer der Veranstaltung stellte) das Event und stellte attraktive Preise für die Erst- bis Drittplatzierten bereit. Dabei haben sich ungefähr 50 Studenten aus dem Raum Sachsen versammelt und sich in insgesamt 9 Teams zusammengefunden, um kreative Lösungen im Rahmen des gegebenen Mottos zu erarbeiten und funktionsfähige Prototypen unter Nutzung von Cloud-Services von Microsoft Azure zu bauen. Als mitwerbender Organisator stellte die Hochschulgruppe getIT e.V. natürlich ebenfalls ein Team für den Wettbewerb bereit. Luisa, Sebastian, Jonas und Tom, sowie Tim (nicht Mitglied von getIT)  machten sich auf ein hartes Wochenende gefasst.

Die Bearbeitungszeit war knapp: innerhalb von ungefähr 26 Stunden musste eine sinnvolle Idee gefunden und umgesetzt werden. Das Team von getIT entschied sich beim gemeinsamen Brainstorming für eine „Campus App“, die viele verschiedene Funktionalitäten aufwies (Wettervorhersage am Campus, Erkennung von Bekanntschaften, automatisierte Folienerkennung und -bereitstellung, sowie Folienübersetzung). Doch aufgrund des großen Umfangs war der zeitliche Druck hoch und dieser wurde umso stärker, wenn etwas nicht funktionierte wie geplant. Daher mussten einige Funktionalitäten im Laufe der Entwicklungsphase rausgenommen werden und es wurde bis in die Nacht hineingearbeitet.

Am nächsten Tag hieß es 16:30 Code-Freeze. Da die Abgabe der Präsentation vorverlegt wurde, brach etwas Hektik unter den Teams aus. Auch wenn es bei den meisten eine Punktlandung wurde, war die Erleichterung groß, als die fertigen Präsentationen eingereicht wurden.

Im Anschluss fanden die Pitches zu den Ergebnissen der Teams statt und eines wurde schnell offensichtlich: Die Konkurrenz war hart! Viele Ideen von witzig, anspruchsvoll bis zu absolut nützlich wurden umgesetzt. So brachte ein Team mit ihrem Telegram-Bot zur Erstellung von personalisierten Stickern viel Witz und Spaß in die Runde. Ein anderes Team erstellte einen Chatbot, der den Uni-Alltag erleichterte. Dieser konnte problemlos auf Fragen nach dem Mittagessen in der Mensa, der Prüfungszeit, uvm. antworten. Ein anderer Prototyp konnte anhand einer Aufnahme des Kühlschrankinhalts Rezeptvorschläge generieren. Eine hochgradig ausgereifte Anwendung, die eine Teilnahme an einer Prüfung an jedem Ort der Welt unter Beobachtung des Bildschirms, des Verhaltens des zu Prüfenden und der Authentifizierung des richtigen Studenten anhand Stimme und Personalausweis ermöglichte, sorgte für viel Raunen und Bewunderung in der Menge.

Die Zeit während der langen Pause, in der sich die Jury mit Herzblut für ihre Favoriten einsetzten und lange nicht übereinkamen, nutzte die Hochschulgruppe getIT e.V., um sich vorzustellen und das Gespräch mit interessierten Studenten zu suchen.

20:30 war es dann soweit: die Sieger wurden verkündet. Mit den bereits vergebenen dritten (Telegram-Stickergenerator) und zweiten Plätzen (Chat-Bot)  schwanden dem Team von getIT langsam die Hoffnungen eine Preis mit nach Hause zu nehmen. Um so größer war die Freude und der Jubel unter den Mitgliedern, als die Moderatoren die Campus-App von getIT als ersten Platz nannten.

Da es der erste Hackathon für alle unserer Mitglieder war, haben wir vieles dazu lernen können. Sei es auf technischer Ebene oder die Zusammenarbeit untereinander. An dieser Stelle möchten wir noch den Organisatoren und Partnern für ihre Unterstützung und für das großartige Event danken. Bis zum nächsten Hackathon!